Marie Antoinette


Österreichische Erzherzogin. Tochter der Kaiserin Maria Theresia.
Geboren am 02.November 1755 in Wien.
Heiratete am 16.Mai 1770 Ludwig, den Dauphin von Frankreich.
Ab 1774 Königin von Frankreich.
In Versailles, dem schönsten Schloß der damaligen Zeit, genoss
Marie Antoinette eine unbeschwerte Zeit. Die Ehe mit Ludwig war
glücklich und ihr wurde jeder Wunsch von den Augen abgelesen.
Im Park errichtete man das kleine Trianon-Schlößchen sowie ein 
Dorf in dem sie, dem Ideal ihrer Zeit folgend, dem "einfachen 
Leben" huldigen konnte.
So verbrachte sie leichtsinnig, schön und verschwenderisch ihre
Zeit vergnügt mit tanzen und spielen.
Doch die Wolken der Revolution ballten sich über Frankreich
zusammen... Wärend der Adel in Saus und Braus lebte, musste das
Volk hungern. Besonders die Königin wurde durch ihre
Verschwendungssucht immer unbeliebter. Sie, einst der Liebling der
Pariser, wurde jetzt nur noch "L'Autrichienne" (die Österreicherin)
genannt.
1789 kam es zum Marsch auf Versailles. Ludwig XVI,
Marie Antoinette und ihre Kinder wurden nach Paris gebracht und
mussten fortan dort in den Tuilerien leben.
Nach der misslungenen Flucht nach Varennes und dem Sturm auf die
Tuilerien wurde die Königsfamilie in den Temple gebracht und dort
gefangengehalten.
Ludwig XVI wurde am 21.Januar 1793 hingerichtet. Am 16.Oktober
des gleichen Jahres folgte ihm Marie Antoinette auf die Guilotine.

                                     

Bücher über Marie Antoinette

Andre Castelot
Marie Antoinette

Von Versailles zur Guillotine

Joan Haslip
Marie Antoinette
Leichtsinnige Rokokoprinzessin oder tragische Königin?
Joan Haslip gibt ein einfühlsames Bild dieser vieldiskutierten
Gestalt der Geschichte. Sie zeigt die junge Königin im Panorama ihrer Zeit.
Marie Antoinette (1755-1793), jüngste Tochter der österreichischen Kaiserin
Maria Theresia, war erst vierzehn Jahre alt, als sie mit dem späteren König
Ludwig XVI. verheiratet wurde. Sie war schön, liebenswürdig und aufrichtig,
aber auch vergnügungssüchtig und verschwenderisch.
Die Französische Revolution bereitete ihr ein jähes Ende - ihr Kopf mußte
als Symbol der alten Herrschaftsstrukturen fallen.

Victoria Holt
Königsthron und Guillotine
Das Schicksal der Marie Antoinette
Als 15. Kind der österreichischen Kaiserin Maria Theresia in Wien geboren,
verbrachte Marie Antoinette eine glanzvolle Jugend. Viel zu früh kam die
Heirat, Verrat und Intrigen führten schließlich zu ihrem tragischen Ende.

Maria Theresia
Geheimer Briefwechsel mit Marie Antoinette

Hermann Schreiber
Marie Antoinette
Marie Antoinette, Tochter der Kaiserin Maria Theresia, war dazu
ausersehen, die neue Allianz zwischen dem Haus Habsburg und
dem Haus Bourbon durch ihre Heirat mit dem französischen Dauphin
zu besiegeln. 1793 endete ihr Leben unter der Guillotine. Ein Schicksal
wie dieses, in einer Zeit, die den Umsturz aller Gesellschaftsstrukturen
mit sich brachte, fordert immer wieder heraus, sich damit auseinander-
zusetzen. Am Einzelschicksal wird eine ganze Epoche nacherlebbar, das
dem Untergang geweihte Ancien Regime und die ersten Revolutionsjahre
werden durch dieses Buch lebendig.

Desmond Seward
Marie Antoinette

Stefan Zweig
Marie Antoinette
Eine Biographie
Die Schilderung des Lebens Marie Antoinettes, der Tochter
Maria Theresias, gleicht der Besichtigung eines Zeitalters
am Vorabend der Neuen Zeit. Dokumentarisch belegte
Geschichte wird dabei erzählt, die Heldin weder glorifiziert noch
unterschätzt. Vielmehr wird sie innerhalb des Rahmens ihrer Zeit,
des Rokoko, als eine Frau mit all ihrer Vergnügungssucht und
Lebenslust gezeichnet. Die letzte französische Königin, zu spät
auf ihre politische Aufgabe vorbereitet, zu spät auch zu ihr bereit
und mit einem schwachen, biederen Mann verheiratet, wächst mit
den Anforderungen, die an sie gestellt werden. So geht sie, ein
mittlerer Charakter, zunächst verspielt, dann immer bewußter
geradlinig ihren Weg vom Schloß Schönbrunn über den Trianon
bis zur letzten Fahrt auf die Place de la Concorde, zur Guillotine.

Antal Szerb
Das Halsband der Königin
Amüsant und fesselnd geschriebenes Buch, in dem
die Hauptakteure der Halsbandaffäre vorgestellt  und
charakterisiert werden. Szerb malt ein detaillreiches
Bild der damaligen Zeit und lässt uns einen Blick auf
das Frankreich am Vorabend der Revolution werfen.

Vincent Cronin
Ludwig XVI und Marie Antoinette
Die Herrschaftszeit Ludwig XVI. umspannt achtzehn
turbulente, ereignisreiche Jahre, in denen er die
Geschichte Frankreichs bestimmte.
Doch selten sind Gestalten der Weltgeschichte schon
zu Lebzeiten so sehr der Bosheit und Verleumdung
zum Opfer gefallen und später so verkannt worden
wie Ludwig XVI. und Marie-Antoinette.
In dieser brillanten Doppelbiographie zeigt Vincent Cronin
das persönlich und politisch unzertrennbare Herrscherpaar
erstmals in wahrem Licht.

Chantal Thomas
Leb wohl, Königin
Sie haben alles verloren, bis auf die Erinnerung. 1810 finden sich
einige Überlebende der Revolution im von Napoleon eroberten Wien,
um sich an die geregelten Tage am Hofe von Versailles zu erinnern.
Agathe-Sidonie Laborde, zweite Vorleserin der Königin Marie-Antoinette,
läßt an ihrem Lebensabend die fiebrigen letzten Tage wieder aufleben.
Stunde für Stunde beschreibt sie, wie sich langsam, aber unerbittlich die
Erkenntnis durchsetzt, daß die Revolution nicht mehr aufzuhalten ist:
Die Fluchtpläne der Königin scheitern; so bleibt Agathe nur noch kurze
Zeit für ein letztes Lebewohl. Aus der Rückschau zeichnet sie ein liebevolles
und verliebtes Portrait »ihrer« Königin: das Bild einer mutigen Frau, das gar
nicht zu dem Klischee der dekadenten Herrscherin passen will.

Interessant zum Thema "Marie Antoinette" sind auch die folgenden Bücher:

Ann Dukthas
Der Schwur der Marie Antoinette
Die Flammen der Revolution lodern in ganz Frankreich, und auch die königliche Familie ist 
gegen grausame Angriffe und blutigen Terror nicht gefeit. Nur wenige Monate nach ihrem 
Gemahl, Ludwig XVI., wird auch Marie Antoinette zur Guillotine geführt. Die streitbare und 
mutige Königin hinterläßt einen Sohn, der jedoch in den Wirren der Revolution spurlos ver-
schwindet. Gibt es etwa eine Verbindung zwischen dem grausamen Mord an einem reichen 
königstreuen Adligen und dem Verschwinden des Dauphins? Und welche Bedeutung hat die 
rätselhafte Formulierung in Marie Antoinettes Abschiedsbrief? Erneut zieht der zeitreisende 
Held Nicholas Segalla die Leser in seinen Bann, wenn er eines der großen und spannenden
Rätsel der Weltgeschichte auf seine höchst eigene und originelle Weise löst.

Alexandre Dumas
Cagliostro Zyklus

* Der Ratschluß des Magiers
In den letzten Regierungsjahren von Ludwig XV. und seiner Mätresse Madame Dubarry
hat der französische Königshof in Versailles den Höhepunkt eines in Dekadenz und
Willkürherrschaft umschlagenden Absolutismus erreicht. Der Rokokohof versinkt in einem
Morast von Skandalen und Konspiration. Der Dubarry ist nichts wichtiger als die Anerkennung
ihrer Position durch eine förmliche "Vorstellung" im Kreise des alten Adels. Dafür mobilisiert
sie mit Hilfe ihres Bruders alle Mittel der Schmeichelei und der Bestechung. Madame Dubarry
muß sich mit ihrem Vorhaben beeilen. Denn in einem beispiellosen Triumphzug rollt bereits
die Karosse von Marie-Antoinette durch Frankreich. Die österreichische Kaisertochter, deren
Mutter Maria Theresia ist, kommt zu ihrer Vermählung mit dem französischen Dauphin, dem
Kronprinzen und Enkel Ludwigs XV. nach Paris.
Von dieser habsburgischen Prinzessin wird nämlich etwas mehr Sittenstrenge erwartet, als
am französischen Hof bisher üblich ist. Auf ihrer Fahrt ist die Dauphine an einer Poststation
bereits dem mysteriösen Cagliostro begegnet, der eigentlich Joseph Balsamo heißt, und sich
außerdem Acharat, Großkophta oder Graf von Phönix nennt. Dieser ist ebenfalls in einer
prächtigen, etwas kuriosen Kutsche mit angebautem Wohnkasten nach Paris unterwegs. In
diesem Wohnkasten haust der greise Alchimist Althotas, der sich mit der Gewinnung eines
Lebenselixiers, das ewige Jugend verleihen soll, beschäftigt. Auch Cagliostro verfügt über
bemerkenswerte Fähigkeiten: Er kann hellsehen, Wasser in Wein verwandeln - und Wein in
Wasser - und in beliebiger Menge Gold herstellen. Vor allem die Damenwelt ist fasziniert von
diesem stattlichen Mann, der alles zu wissen und alles zu können scheint. Über die Frauen
des Adels verschafft er sich Zugang zum Königshof, wo niemand etwas von dem
unglaublichen Komplott ahnt, das Cagliostro plant.


* Das Halsband der Königin
Die Halsbandaffäre des Jahres 1785 war der berühmteste Kriminalfall des
Jahrhunderts, und er fügte dem Ansehen der französischen Krone großen
Schaden zu. Die eitle junge Marie-Antoinette nimmt von Kardinal de Rohan,
der sie verehrt, ein kostbares Diamantenhalsband entgegen, besteht aber
darauf, es zu bezahlen. Ihre Vertraute, die Gräfin de la Motte, kompromittiert
sie jedoch, indem sie den Juwelier mit Falschgeld bezahlt. Gleichzeitig mit dem
Bekanntwerden des Betrugs wird das Gerücht verbreitet, die Königin sei bei einem
nächtlichen Rendezvous mit dem Kardinal gesehen worden ...
Und Cagliostro alias Joseph Balsamo, der in Wirklichkeit ein Scharlatan war, wirkt
im Hintergrund als geheimnisvoller Lenker der Geschicke.


* Ange Pitou
Die Affäre um das Diamantenhalsband der jungen Königin Marie Antoinette liegt vier
Jahre zurück. Das Volk stürmt die Festungen der Monarchie. Und ein namenloser
junger Mann aus der Provinz gerät aus enttäuschter Liebe in den Strudel der Revolution,
die ihm über Nacht eine politische Karriere eröffnet.


* Die Gräfin von Charny
Vor dem Hintergrund der revolutionären Ereignisse agieren alle wichtigen Personen
der voraufgegangenen Bände. Und wie immer hat Dumas jene heroische und blutige
Zeit, die für seine Generation ja noch gar nicht so weit zurücklag, sehr aufmerksam
studiert, bevor er die Wahrheit mit Dichtung auffüllte und ihr jenen feinen Schuss
Ironie beimischte, der seine Romane so lesenswert macht.

 

 

 

                                                                                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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